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<pre>Während sich die Vereins-Bosse händeringend darum bemühen, gerade in stürmischer werdenden Zeiten die Krisenherde so konsequent wie möglich einzudämmen, beginnt somit nun ausgerechnet der wichtigste Angestellte damit, wild durch die Gegend quer zu schießen.  <p> Waren der Borussia die in den vergangenen Wochen erlittenen Nackenschläge auch bei der neuerlichen Niederlage deutlich anzumerken, dürften die Ostdeutschen keinerlei Gründe erkennen können, das eigene Licht vor dem Heimspiel gegen 96 unter den berühmten Scheffel zu stellen.  <p>  Mit einem richtig starken Auftritt gegen die Wölfe könnte es der Trainer seinen Vorgesetzten allerdings ein bisschen schwerer machen, den eigentlich überfälligen Schritt auch wirklich zu vollziehen — von Erfolgen im Borussia-Park ließ sich Manager Max Eberl schon in der Vergangenheit nur gar zu gerne blenden. <p> Im Sechs-Punkte-Spiel am Freitagabend sollte Leverkusen nach unserer Vermutung vor allem jedoch von der gegnerischen Auswärtsschwäche profitieren — in der laufenden Bundesligasaison war schließlich noch immer Verlass darauf, dass der VfL die entscheidenden Prüfungen in der Fremde vergeigt. <p>  Während dieser gelangen unter anderem Siege gegen den türkischen Meister Besiktas (3:2) und SD Eibar aus Spanien sowie ein nicht zu verachtendes 1:1 gegen den italienischen Top-Klub Inter Mailand.  </pre>


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<pre>Diese Diagnose wurde am vergangenen Spieltag dann teilweise auch vom 2:0-Erfolg der Bayern an der Spree bestätigt — bei dieser Niederlage konnte man den Charlottenburger aber zumindest wieder attestieren, die eigene Haut so teuer wie möglich zu Markte getragen zu haben.  <p> Dabei ging der Leipziger Bundesliga-Auftakt eigentlich richtig gut los. Gegen Borussia Dortmund gingen die „Rasenballer“ nach nicht mal einer Minute bereits in Führung, kam aber dann doch noch mit 1:4 unter die Räder.  <p>  Mit 50 Gegentreffern haben die Bullen nach dem FC Köln (63) und dem SC Freiburg (53) die drittmeisten Gegentore aller Bundesligisten erhalten — in den letzten fünf Spielen sogar die meisten. <p> Damit der Klassenerhalt jedoch gelingt, muss die Mannschaft vor allem in der Offensive konsequenter werden. <p>  Dass das Abschneiden in der Bundesliga bislang nur sehr sporadisch unter den Englischen Wochen zu leiden hatte, sollte nun auch für die Pflichtübung gegen Werder ein gutes Omen sein; wenngleich der Fokus in diesen Tagen natürlich ungleich stärker auf das vorherige Gastspiel in Monaco gerichtet ist.  </pre> 


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<pre> Wir Wettfreunde erwarten einen harten und ausgeglichenen Kampf zwischen den „Knappen“ und der „alten Dame“ — mit leichten Vorteilen für die Hausherren.  <p> In der derzeitigen Verfassung brauchen die Gladbacher aber eigentlich keine Sorge haben, dass sie diese Prüfungen nicht bestehen können.  <p>  Nachfolger Kohfeldt dürfte nun wiederum dem van Bommelâ€™schen Ballbesitzfußball abschwören. Doch zunächst gilt es vor allem die Defensive, die sich zuletzt viel zum leicht ausspielen hat lassen, zu stabilisieren. <p>  Genau dorthin will auch der FC Ingolstadt hin. In der 5Spielzeit der Bundesliga ist mit dem FCI der insgesamt 5Bundesligist in der höchsten Spielklasse vertreten. Die Schanzer haben sich als Zweitliga-Meister souverän den Aufstieg gesichert. Als Liga-Debütant ist das Ziel klar: der Klassenerhalt soll geschafft werden, auch wenn in der jüngsten Vergangenheit die Aufsteiger einen besonders schweren Stand hatten. <p>  Im Abstiegs-Gipfel gegen Hannover hatten sich schließlich vom Start weg die niedersächsischen Gäste sowohl entschlossener als auch spielstärker präsentiert: Da zunächst nur die 96er auf einen Treffer drängten, fiel das Führungstor der Hoffenheimer praktisch aus dem Nichts.  </pre>


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<pre> Mutet das offensive Puzzle der Mainzer — etwa aufgrund der anhaltenden Suche nach einem Malli-Nachfolger — somit notwendigerweise auch weiterhin unfertig an, darf sich der Dortmunder Gast am Sonntag gleich über zwei unvermutet eintrudelnde Verstärkungen freuen.  <p> Dass selbst ein Punktgewinn gegen einen offensichtlich nicht im Vollbesitz seiner Kräfte befindlichen BVB keiner Selbstverständlichkeit entspricht, ließ zuvor eine 16-jährige Durststrecke wissen, in deren Verlauf es in Dortmund nie etwas zu holen gab.   <p> Mit taktischer und spielerischer Brillanz war den RB-Kickern das Kunststück gelungen, die daheim so erfolgsverwöhnten Westfalen anfänglich zu dominieren. Auch beim Verteidigen des Vorsprungs wiesen die Roten Bullen dann die gelassene Routine einer echten Spitzenmannschaft nach. <p>  RB Leipzig steht vor seinem 3Bewerbsspiel. Zum Vergleich: Werder Bremen musste in der aktuellen Saison erst 18-mal ran.  <p> „Mit so einer Leistung können wir jeden schlagen. Wenn wir in den ausstehenden vier Ligaspielen bis Weihnachten so auftreten wie heute, bin ich mir sicher, dass wir noch einige Punkte holen werden“, war RBL-Trainer Ralf Rangnick nach dem Spiel sichtlich zufrieden  </pre>


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<pre> Ein Auswärtssieg der Knappen würde zudem ganz nebenbei auch die Schieflage des Hinspiels wieder korrigieren. Da Bayer damals wie die Jungfrau zum Kinde zu einem gänzlich unverdienten Dreier kam, sollte das Glück des Tüchtigen dieses Mal mit dem Revier-Klub sein.  <p> Die letzte Niederlage vor heimischer Kulisse liegt mittlerweile sogar schon sieben Monate zurück; die einzigen Pleiten des Kalenderjahres hatte es im Februar gegen Leipzig und den BVB gesetzt.  <p>  „Konoplyanka hätte für uns zum Helden werden können“, haderte auch Schalke-Manager Christian Heidel mit dem leichtfertigen Verschenken von Toren. Dafür kassierten die „Knappen“ im Gegenzug noch zwei Tore und mussten sich mit lediglich einem Punkt begnügen. <p>  Wenn die Schwarz-Gelben in Mainz auch nur eine annähernd so gute Leistung wie vor der Länderspielpause gegen die Bayern abrufen können, steht der Ausgang des Duells so gut wie fest.  <p> RB Leipzig hingegen rangiert in dieser Tabelle mit fünf Siegen, zwei Unentschieden und nur einer Niederlage auf Platz drei hinter Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt.  </pre>


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